Weltverband ICF vergibt WM der Para-Kanuten und den Weltcup nach Duisburg

Regattabahn im Sportpark sichert sich weitere hochrangige Titelkämpfe für die Zukunft

DUISBURG (29.03.2018). Der Regatta-Standort Duisburg ist inzwischen wieder weltweit gefragt. Im Jahr 2021 messen sich die besten Kanuten des Kontinents im Rahmen der Europameisterschaft auf der Wedau-Bahn. Bereits 2020 wird das „Wimbledon des Kanu-Sports“, wie der Präsident des Weltverbands, José Perurena, Duisburg nannte, zum Austragungsort der Weltmeisterschaften im Para-Kanu. Darüber hinaus wird der Kanu-Regatta-Verein Duisburg (KRV) nicht nur in diesem Jahr vom 25. Bis 27. Mai den Sprint Weltcup ausrichten. „Wir haben bereits jetzt Zusagen für die Weltcups im nächsten Jahr und in 2020“, sagt Jürgen Joachim, Präsident des KRV.

Duisburg habe in der Welt des Kanusports einen klangvollen Namen, so Jürgen Joachim. Das lasse sich daran ablesen, „dass wir mit allen unseren Bewerbungen für hochrangige Regatten in diesem Jahr sehr erfolgreich waren.“ Der Kontinental-Verband habe den Zuschlag für die EM 2021 gegeben. Jetzt habe sich auch der Weltverband ICF mit der Vergabe der Para-WM und des Weltcups für 2020 klar für den Standort Duisburg ausgesprochen“, so Jürgen Joachim.

Die Zusagen bestätigen zugleich, dass sich die Investition von 8,9 Millionen Euro für den Umbau des Bundesleistungszentrums auf der Athletenseite der Bahn lohne, erklärt Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes und Vizepräsident der ICF. „Wir befinden uns in einer Konkurrenzsituation, denn auch andere Regattaplätze wollen mit erstklassigen Veranstaltungen glänzen. Ein guter Ruf und eine perfekte Organisation sind da nicht mehr allein die ausschlagegebenden Argumente.“

Bund, Stadt und Land haben gemeinsam den Umbau gestemmt, um den Regattastandort Duisburg zu stärken. Das Ziel war es, der Elite des Olympia-Sports auch in Zukunft die Top-Bedingungen bieten zu können. „Diese Anstrengungen sind anerkannt worden. Das machen die Zusagen für die kommenden drei Jahre deutlich“, so der DKV-Präsident Thomas Konietzko.